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PEDRO SORIANO

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PHOTOALBUM

 

 

 

PEDRO SORIANO

 

 

 

 

ARCADIA

 

 

 

BEN AL ZAHÍDYN,

DESDE EL JARDÍN DE LA CHURRA

 

 

 

ARCADIA

 

Santiago immer eloquent.

Oliver spielt mit dem Ball.

Alfonso schreibt weiterhin,

und der Mönch hat geheiratet.

Paqiuillo bleibt unverändert.

Jesús wurde Schauspieler.

Jorge imitiert nicht mehr Gila.

und Agustin hat schon kapituliert.

 

Arcadia, Wiege der Acratie.

Waisenhaus des Liedes, der Utopie,

und der wenigen Träumer,

die übrig geblieben sind,

Arcadia, Wiege der Acratie.

Ist niemals verschwunden.

Ich weiss, sie singen weiter.

„Es sind weniger, aber sie sind„

 

 

Lola geht zu den Brunnen,

Uschi nimmt ein Sonnenbad.

Carmen jobt im Cooperative,

Pepa gab ihr  Ja-Wort.

Coco scherzt über Perón,

Miguel schreibt ein neues Lied,

Abras sitzt im Umweltschutz.

Auch Mateo erfuhr die Ehefalle.

 

ELVIRA STRASSE

 

An allen Sonntag-Abenden

immer in meiner Elvira-Strasse

Die Leute, ob bei Sonne oder Regen,

hängen in Trauben an der Strassenbahn.

 

Schnaps, selbst gedrehte Zigaretten,

sonntägliches Huhn mit Reis,

und in den Häusern deren die konnten:

Copa, Zigarre und Kaffee.

 

Und alle gehe in´s Stadion

das uns die Galavorstellung bietet.

Zum Spiele GRANADA F.C von Candi

contra F.C. BARCELONA von Kubala .

 

Aber die Winterabende

sind nicht die Abende der Stierkämpfe.

Man ersetzt die Stierquälerei

mit dem kunstvollen Trippeln.

 

Wir ersetzen die Nationalflagge

in unsere rot-weißen Streifen.

Schade daß wir gewinnen müssen.

Aber was ist sonst mit BARCELONA ?

 

Und alle gehen in´s .............

 

Aber passen Sie auf.

Heute ist alles nicht mehr dasselbe.

GRANADA ist nicht mehr  Graná ,

die Liga ist nicht mehr die Liga.

 

Denn heute in meiner Elvira-Strasse

gibt es keine Leute mehr.

Keine Strassenbahn mehr.

Kein Stadion mehr.

Keine Wunder mehr.

 

Und alle gehen in´s........

 

 

TANTE ENCARNA

 

Kaum das Glück der Ehe genießend

warst Du vom Schicksal verschmäht,

das Deinen Frieden in Schlaflosigkeit vertauschte.

 

Und niemand mehr kannte an Deinem Körper

ein anderes Gewand

als Deine schwarze Trauerkleidung.

Beharrlichkeit.

Deine Beharrlichkeit.

 

Tante Encarna, Tante Encarna

 

Wie könnten wir die Zärtlichkeit vergessen,

den Schutz, die Unbeugsamkeit,

womit Du uns alle beherbergt hast,

bedeckt hast mit Deiner Liebe.

 

Wie könnten wir vergessen:

Stückchen für Stückchen verkauftest Du

die Rippen der Batanga-Schokolade ,

fütterste  Du ein Schwein rund

für das weihnachtliche Schlachtfest.

 

Tante Encarna Tante Encarna

 

Und trotzdem.

Die Jahre der Angst, des Hungers,

des Schwarzhandels und des Schmuggels:

Du warst die Tante aller.

Du warst die Tante des ganzen Dorfes.

 

Wenn schon keine Strasse Deinen Namen trägt:

Hier ist Dein Lied.

 

EINMAL EHRLICH ZU SEIN

 

Meine liebe Frau Luisa.

Du hast Dir den Himmel schon gesichert

durch Deinen regelmäßigen Kirchgang

und die Wohltätigkeitsveranstaltungen,

die Du mit Anmut moderierst.

Wie werden Dich Deine Freunde beneiden,

wenn sie die hübschen Bilder von Dir

in der Presse sehen!

 

Und ich taufe die Jachten mit Champagner,

die Abende verbringe ich in gehobener Gesellschaft,

voller Ehrungen und Geschenke,

die zu meiner Position als Aufsichtsrat

der Unternehmung passen.

 

Damit sich kein Irrtum einschleicht:

Ich bin ein Pirat.

Ich will versuchen,

einmal im Leben ehrlich zu sein.

Vergeßt die Gefühle,

widmet Euch nur der Muse,

verkauft Eure Seele dem Satan,

und Ihr habt ein gutes Geschäft gemacht.

 

 

MÁXIMO

 

Als er das Arcadia betrat

rothaarig und groß

entdeckten wir gemeinsam eine wertvolle Ahnung. 

Ich sagte ihm damals :

„Trotz Deines Eigensinns !

Eine Kutte macht nicht immer einen Mönch. „

 

Er suchte eine Arbeit bei den Krawattenträgern,

wo man vorsichtig sein muß,

um nicht in´s Fettnäpfchen zu treten.

In diesem großen Konzern machte er sich zum „Beamten„,

aber behaltend sein revolutionäres Wesen.

 

Wir durchwanderten die Nächte.

Die Tage sind gekommen.

Und im winterlichen Arcadia

gab Maria ihr Einverständnis.

Solange die Jahre der inneren Verwandtschaft anhalten,

wird genug Zeit übrig bleiben, um Abendessen zu gehen.

 

Vergiß nicht die Bars von Bilbao, die Abende von Maitena,

Ich warte auf Dich an der Isar

mit meinem vollen Bierkrug.

 

Scanner und Tastatur, Bildschirm und Maus.

Speichere mich bitte auf Deiner CD-Rome.

 

MARÍA

 

Mach` Dir keine Sorgen Maria

um die Gespenster der Zukunft.

Ich habe einen Weidenstock,

eine Peitsche und zwei Verschwörungen,

um die bösen Augenblicke

bis ans Ende der Welt zu schicken.

 

Mach` Dir keine Sorgen Maria

um die kommende Zeit.

Wir werden sie in Schach halten.

Wir werden sie ausradieren,

und wo Montag steht - Freitag schreiben

wenn Du es willst.

 

Denn es gibt immer, Maria,

irgend was in jeder Zeit.

Einige Strände im Sommer,

Frühlingsgeheimnisse.

Geburtstag im Herbst

und die Wärme des Winters.

 

Also, ich warte auf Dich Maria,

um eine Geschichte zu schreiben.

von Zwergen  und Blumen,

von Vögeln und Möwen,

von Schiffen und von Piraten,

von Bienen und Schmetterlingen.

 

 

VOR ETWA 14 JAHREN

(CANCION PARA EL AZAR)

 

 

Vor etwa 14 Jahren

setzte ich  einen großen Teil meines Lebens

auf eine einzige Karte,

trotz des Risikos, zu verlieren.

 

Solange habe ich

ohne jegliche Garantie

mein Schicksal

zu niedrigen Zinsen angelegt.

 

Nach diesen 14 Jahren

wurde das Spiel wieder eröffnet.

Und als mein Schicksal aufgedeckt war,

sah ich, daß ich verloren hatte.

 

Obwohl ich manchmal den Mut verliere,

stecke ich den Kopf nicht in den Sand.

Vielleicht habe ich bei neuen Versuchen

das Glück auf meiner Seite.

 

¡AY KINO! COMO TE EXTRAÑO

(Ach Quino! Wie ich Dich vermisse)

 

Du gingst

ohne mir ein Wort zu sagen.

Du wolltest mich nicht beunruhigen.

Und vertauschend die Regeln, alter Gauner

hast du die Schwelle übertreten.

Wer könnte Dich zurück holen,

einfach die Zeit zurück drehen ?

Die Zeit, in der wir nachts lernten

unsere Chimären zu realisieren.

In der Frühe, auf dem Weg zur Schule

unsere ersten Zigaretten drehten,

und abends die ersten Mädchen anmachten.

Einfach die ersten Notwendigkeiten versuchten.

Ach Quino!

Wie ich Dich vermisse.

Wenn ich wüßte, wo Du bist.

Wenn ich wüßte, von wo ich Dich holen könnte,

und wir keinen Abschied mehr nehmen müßten.

Wer weiß, vielleicht kannst Du mich hören.

Möge das wahr sein.

Wer könnte sich so trösten.

Und an das Jenseits glauben,

wo keine Hyänen lauern.

Wo das Böse abgeschafft ist.

Wo nur Deine Zärtlichkeit

die Universalsprache wird.

Wo wir weiter firm bleiben

um unsere utopischen Träume,

die keiner versteht, zu erreichen.

Ach Quino!...........

 

B R O N Z E – S T A T U E

 

Komm mir nicht zu nahe, Geliebte, erfüllt von Grübeleien,

denn ich behalte meine Illusionen, die andere mir nehmen wollten

mit hinterlistigen Ratschlägen, und schlechten kleinen Liebes-Momenten.

 

Wirf mich nicht in’s Leben mit erniedrigenden Entschuldigungen,

denn die Lieblosigkeit geht von der Wiege bis zum Altar,

von der Nacht bis zum Morgen und auch ohne Feiertage.

 

Bitte mich nicht, dass ich Dich heile, dass ich Deine Wunden lecke.

Die besitzanzeigenden Fürwörter passen am Ende gar nicht.

Bitte mich nicht, dass ich Dir zuliebe bei den himmlischen Freuden heuchle.

Um uns stärker zu fühlen braucht es sehr viel mehr.

 

Bitte mich, dass ich nichts versäume, Dich in den Nächten erhelle,

Deinen Namen nicht vergesse, obwohl die Gewitter nahen,

obwohl schwere Stunden kommen, und Du daran denkst, aufzugeben.

 

Ich träume davon, in Deinem Schoß zu sein. Bitte trag’ mich wie Blumen.

Mein Herz, manchmal bedeuten Umarmungen mehr.

Man antwortet nicht mit einem Ozean von Notwendigkeiten.

Und Umarmungen bedeuten manchmal weniger als man glaubt.

 

Hüte mich in Deinen Geheimnissen, hol mich bald an’s Licht.

Blende mich nicht mit Deinen Augen, lass mir keine Zeit zu atmen.

Werde zur Bronze-Statue, die von der Höhe herab schaut.

Und antworte auf die Trostlosigkeit, die mich einnimmt, wenn Du nicht da bist.

 

 

D E R   G R O S S E   A D M I R A L

 

Welches miserable Wesen ritzte auf mein Grab:

„ Ehre sei diesem großen General, welcher die neue Welt entdeckte „ .

Ich, der ich zur See hinausging, nur um Schätze zu suchen.

Ich, der über die Königin lachte, welcher ich das ganze Gold stahl.

Ich, der nicht wusste wohin er fuhr.

Ich, der auch nicht wusste dass die Erde rund ist.

Ich, der nur ein Tölpel war und ein Gauner.

Der Betrug war stets mein Beruf.

Wer mich nicht kannte, soll mich nicht als Entdecker bezeichnen.

 

Wer würde auf meinen Sockel mit  Bronze-Buchstaben schreiben:

„Ewige Ehre diesem großartigen Mann, Ehre der Christenheit.“

Ich, der ich nie zu Gott betete, außer wenn ich Angst hatte.

Ich, der nur zu Gott betete aus Angst vor den Elementen.

Ich betete zum Teufel, wenn Wünsche in Erfüllung gehen sollten.

Ich, der ich sonst nie zum Teufel betete.

Nun, Beten interessiert mich einen Teufel.

Ich, der ich nur ein Tölpel war und ein Gauner.

Dass mich die Priester ja niemals Christ nennen, auch nicht ihre Auftragskiller.

 

Wer schrieb in diesen Geschichtsbüchern solche Dummheiten.

„ Gloria diesem großen spanischen Held, der in Vergessenheit starb.“

Ich, der die Meere überquerte um Frauen zu kriegen.

Ich, der die Schiffe zerstörte, und nun Bordelle baute.

Ich der nach Spanien zurück kehrte ohne Geld, ohne  Macht.

Ich, der nicht mal Spanier war und auch niemals sein wollte.

Ich, der nur ein Tölpel war und ein Gauner.

Genau  betrachtet, nennen Sie mich lieber Lump und Zuhälter.

 

 

DER  MÖNCH

 

 

Eines Nachts sprach er von Herzen zu mir,

den Verstand gedämpft durch Alkohol

gestand mir, dass er Mönch werden will,

und ließ mich an seiner Keckheit teilhaben.

 

Er erzählte mir von einer Geliebten welche sein Herz einnahm,

von Therapien durch Inquisition.

Und das Verständnis dafür, das er nie erreichte.

Während er die Gläser füllte, lud er mich zum Trinken ein.

 

Glas für Glas entstand diese Freundschaft,

und natürlich steht in unseren Treffen der Respekt an erster Stelle.

Nun, das ist das Geheimnis, welches wir noch heute

Unter sieben Siegeln verschlüsselt beibehalten.

 

Eines Nachts, in „ Pedro Antonio“ tarnte er sich.

Er schluckte sieben Schnäpschen und fiel aus der Rolle,

begab sich in eine Telefonzelle

und rief beschwingt seine Chipilina an.

 

Sie, aus den schönsten Träumen des siebten Himmels gerissen,

versuchte ihm zu erklären, dass sie ihre Tage habe, was er nicht verstand.

Er hielt ein Taxi an und entführte mich zu ihr.

Diese rief: „ Mutter Gottes! Erneut betrunken und noch eine Nacht.

 

Von diesem Zeitpunkt an tranken sie ihre Gläschen gemeinsam im Arcadia.

 

 

ELVIRA STRASSE

 

An allen Sonntagabenden

immer in meiner Elvira-Strasse

Die Leute, ob bei Sonne oder Regen,

hängen in Trauben an der Strassenbahn.

 

Schnaps, selbst gedrehte Zigaretten,

sonntägliches Huhn mit Reis,

und in den Häusern deren die konnten:

Copa, Zigarre und Kaffee.

 

Und alle gehe in´s Stadion

das uns die Galavorstellung bietet.

Zum Spiele GRANADA F.C von Candi

contra F:C BARCELONA von Kubala .

 

Aber die Winterabende

sind nicht die Abende der Stierkämpfe.

Man ersetzt die Stierquälerei

mit dem kunstvollen Trippeln.

 

Wir ersetzen die Nationalflagge

in unsere rot-weißen Streifen.

Schade daß wir gewinnen müssen.

Aber was ist sonst mit BARCELONA ?

 

Und alle gehen in´s .............

 

Aber passen Sie auf.

Heute ist alles nicht mehr dasselbe.

GRANADA ist nicht mehr  Graná ,

die Liga ist nicht mehr die Liga.

 

Denn heute in meiner Elvira-Strasse

gibt es keine Leute mehr.

Keine Strassenbahn mehr.

Kein Stadion mehr.

Keine Wunder mehr.

 

Und alle gehen in´s........

 

 

GEH´ !

(CAMINA)

 

Geh! ohne zu halten

Geh! ohne zu zögern

Geh! Nacht für Nacht

Unermüdlich bis zum Ziel.

 

Jeder mit seinem Rucksack

jeder mit seinem Leben.

Niemand soll halten.

Man muß gehen bis zu Ende.

 

Und wenn Du das Ziel nicht erreichst

ist es, weil der Tod mit brutaler Hand

dein Gehen hielt.

Und genau in diesem Augenblick

wirst Du wissen

daß Du am Ziel bist.

 

 

GEWINN ZEIT AUS ZEIT

(GANA TIEMPO AL TIEMPO)

 

 

Ich weiß nicht, durch wes‘ Glauben,

durch welchen Antrieb

erscholl diese Gitarre,

dieses Lied auf meinen Lippen.

Aus der Heimat komm ich,

viel blieb zurück.

Neue Horizonte suchte ich,

frischen Kampf wollte ich,

meine Freunde verließ ich,

meine Straße, meine Familie

kläglich und traurig.

Haben recht diejenigen

die mich zum Narren erklären?

oder habe ich in den Adern

bloß Kraft neuen Gesangs?

Hört zu, mitteilen will ich Euch

alle meine Gefühle.

In meiner Brust ein tiefer Kummer nagt.

Eine Flamme, die nicht verlöscht.

Die mir flüstert:

laß Dich nicht unterkriegen,

fahr fort.

Gewinn´ Zeit aus Zeit!

 

 

EINMAL EHRLICH ZU SEIN

(LOS FILIBUSTEROS)

 

Meine liebe Frau Luisa.

Du hast Dir den Himmel schon gesichert

durch Deinen regelmäßigen Kirchgang

und die Wohltätigkeitsveranstaltungen,

die Du mit Anmut moderierst.

Wie werden Dich Deine Freunde beneiden,

wenn sie die hübschen Bilder von Dir

in der Presse sehen!

 

Und ich taufe die Jachten mit Champagner,

die Abende verbringe ich in gehobener Gesellschaft,

voller Ehrungen und Geschenke,

die zu meiner Position als Aufsichtsrat

der Unternehmung passen.

 

Damit sich kein Irrtum einschleicht:

Ich bin ein Pirat.

Ich will versuchen,

einmal im Leben ehrlich zu sein.

Vergeßt die Gefühle,

widmet Euch nur der Muse,

verkauft Eure Seele dem Satan,

und Ihr habt ein gutes Geschäft gemacht.

 

 

T A G E ,  D I E   V O R Ü B E R G E H E N

 

 

Es sind Tage, die vorübergehen

ohne großen Wert.

Wo das Leben

seine schönsten Bösartigkeiten verteilt

 

Wegen meiner Bestimmung

kann ich nicht zurückkommen.

Die Tage gehen vorüber,

ohne Dich wieder zu sehen.

 

Was ich dem Wind nehme ,

zieht der Fluss mit sich weiter,

um gegen die Zeit

mit gezinkten Karten zu spielen.

 

Wegen meiner Bestimmung

kann ich nicht zurückkommen.

Die Tage gehen vorüber,

ohne Dich wieder zu sehen.

 

 

TEIL UND TEIL  

 

 

Es gibt einen bestimmten Teil in mir, schau mal,

der sich teilt, wenn  Du gehst.

Es gibt einen bestimmten Teil in mir, schau mal,

der sich teilt, wenn Du bleibst.

Und es gibt einen bestimmten Teil in mir, schau mal,

der nichts sagen will.

Nämlich diesen,

der immer da ist,

jedes Mal wenn Du nicht da bist.

 

Aber es gibt einen bestimmten Teil in mir, schau mal,

der mir „auf der Leber liegt.“

Und es gibt einen bestimmten Teil in mir, schau mal,

der sich bemüht, glücklich zu sein.

Auch gibt es einen bestimmten Teil in mir, schau mal,

jenen, der sich nie erinnert.

Nämlich diesen,

der Dich vergessen kann,

der Dich vergessen kann.

 

Es gibt einen bestimmten Teil in mir, schau mal,

der schweigen will.

Es gibt einen bestimmten Teil in mir, schau mal,

der sprechen will.

Es gibt einen bestimmten Teil in mir, schau mal,

der ununterbrochen sagt:

Lass uns uns setzen.

Lass uns uns fühlen.

Lass uns uns Ruhe geben.

 

 

W E N N   D U   Z U R Ü C K K E H R S T

 

 

Die Strasse ist ein Fluss.

Ausgetrocknet.

Dein Lächeln

ein Wespenhinterteil.

 

Der Winter vielleicht eine Möglichkeit uns zu sehen.

Wenn Du zurückkehrst.

 

Der Morgen ist ein Balkon von Licht.

Die Hoffnung

ein stilles Plätzchen

Deines Hauses.

 

Der Winter vielleicht eine Möglichkeit uns zu sehen.

Wenn Du zurückkehrst.