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PEDRO SORIANO

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COSECHA 2014

(2014)

 

 

 

 

 

RESCATANDO LAS HORAS PERDIDAS

(2013)

 

 

 

 

SORIANO Y SORIANO

POEMAS DE CARMEN

(2012)

 

 


 

 

AMITANGO

(2012)

 

 

 

 

 

CANCIONERO AGRADECIDO Y SENTIMENTAL

(2011)

 

 

 

CANTOS A LA DIVINA ACRACIA:

HOMENAJE A JOSÉ LUIS GARCÍA RÚA

(2010)

 

 

 

COPLAS EN LOS TENDEDEROS (2008)

 

 

 

LA PLAZA HUMANA (2006)

 

 

Man hat öfter die fabelhafte Welt der Internet-Angebote mit einem globalen Dorf verglichen: eine Stadt mit Einkaufszentren und ihren bunten Schaufenstern, öffentlichen Einrichtungen, und ein Kontinuum an Publikumsverkehr, Schusseln, Händlern, Amateuren aller Couleur, sexuell Besessene, Verkaufsstände, Hooligans, getarnte Polizisten, etc.

Wahrscheinlich ist das der beste Vergleich. Trotzdem, wie in einer menschenleeren Stadt. Milliarden von Menschen schlendern durch diese Geisterstadt, aber 70% davon gehören in die sogenannten entwickelten Länder.

 

Pierre Bourdieu, der angesehene Denker und Soziologe sagte: Der Mythos, der die Außenbeziehungen zwischen Norden und Süden durch Internet verändern sollte, ist durch die Ergebnisse maßlos zu widerlegen: denn in 1997 waren es 20% „Reiche„ der Weltbevölkerung. Das bedeuteten 93,3% der Internet-Benutzer, und umgekehrt bei den anderen, den  "Ärmsten", sind es bei 20% nur 0,2%.

 

Das waren Daten vor zehn Jahren. Heute kann man noch keine Veränderung vermuten. Man könnte sagen, dass dieser globale Ort eine Stadt voller Läden mit entbehrlichen Produkten ist. Absurde Unterhaltungen, die wertvolle Zeit kosten.

Obwohl, inmitten ihrer Anwendung keimen verwunderliche Daten, unendliche Polemiken, fehlende Werte wie Kritik und Reflexion, immer  alles von den Massenmedien verschleiert.

 

Trotz alledem ist "La Plaza Humana" wie eine kleine Festung für die Poesie. Gemacht in einer authentischen Stadt, angesiedelt in einer virtuellen Stadt.

Pedro Soriano hat "La Plaza Humana", ein Schaufenster der Poesie besucht und hat dort allerhand Poeme aufgegriffen, um seine neue CD zu realisieren. Auf diese Weise verbindet er die gefundenen Texte mit der traditionellen Gitarre und seiner tiefgründigen Stimme.

 

Gedichte von jungen Autoren und auch nicht mehr ganz so jungen,  Autoren, die in einem Schaufenster gemeinsam residieren. Ein virtueller Platz, der an das damalige echte ARCADIA aus Granada erinnert. Eine Oase der Nacht. Die Konversation, die Musik, und die Poesie.

Pedro, begleitet mit der Professionalität und der Zuneigung von Pancho Vidal ( Gitarre, Laute, Quena, Zampoña, Perkussion ), Juan Bidart ( Piano), Jens Ohly ( Bass und Tontechniker ) verschmelzen ihre Musik mit den Texten von den Dichtern, Javier Benítez, Alfonso Salazar, Jorge Fernández Bustos, Marga Blanco, Ernesto Pérez Zúñiga, Ramón Repiso, und Belén Sanchez,  die zusammen mit der Generation von Javier Egea und  Luis García Montero aufgewachsen sind, von denen Pedro auf dieser CD ebenfalls Gedichte vertont hat.

Der Professor der Historie und alte Anarchist José Luis García Rúa, der Madrider  Pepe Ramos und David Hidalgo komplettieren die Liste der Bewohner aus dem Schaufenster der "La Plaza Humana", wovon Pedro nach seinem Besuch Zeugnis abgelegt hat.

 

BEN AL ZAHÍDYN (1999)

DESDE EL JARDÍN DE LA CHURRA

 

 

 

Es war ein Mal ein akratischer Löwe vom berühmten  Hof der Alhambra. Nach vielen Jahrhunderten christlicher Knechtschaft  entschloß er sich fest, diese feierliche Formation zu verlassen, um ein würdiges Leben zu erreichen, und dies zu kultivieren. Seine Entscheidung brachte für die Wächter des Monuments ein gigantisches Entsetzen. Besonders  für den  armen Nicanor Guardajardines, den diese Verwirrung in die Straße der Bitterkeit katapultierte. Diese Metapher ist die Quelle dieseÍ CD von Pedro Soriano, um in die Stadt Granada einzutauchen, in alle Gemeinheit und Verwerflichkeit und auch in die Grandezza und Erhabenheit aller Städte. Die Epoche in der der Fußball legendär war!! Seine Kindheit im "Calle de Elvira", oder die Fäulnis der Bettelei in "Niños y pañuelos"... Deswegen der Untertitel – DESDE EL JARDÍN DE LA CHURRA – Dieser besondere Aussichtsturm über dem Hang der Alhambra, von wo der  Autor und  seine vertrauten Mitdichter einen aufmerksamen Blick hinaus werfen, um die Stadt und seine Umgebung zu beaufsichtigen.

 

Getraut sich Pedro eine Fahne zu hissen ? – Aber selbsverständlich, transparent, nur in Tönen – und unter der Fahne von Jacques Brel legt er verschiedene Adaptionen des Großen Liedermachers aus Belgien vor: "Pero diles tú Santiago " Version von "Grand Jacques"; "El Gran Almirante", Version von "L´Estatue", "Luchar sin descanso", Version von "La Quéte", Haupthema des berühmten Musicals L´Homme de La Mancha. Ein sehr interessantes Bündel, das größer zu werden verspricht.               

 

 Diese CD wird komplettiert mit Gedichten von Alfonso Salazar "Bolero de amor matemático", "Amor con pan", "Estatua de bronce„, "Todo lo que me han contado" und vollständigen Liedern von Pedro "El fraile", "Los filibusteros", "Si vuelves","Camina", "Parte y parte", etc.

 

Schließlich, ein gemischtes Sträußchen von Vorschlägen, immer auf der typischen Linie dieses Autors, der Zeilen mit Sanftheit zerreißt,  schwarzrot farbig, ausgebauet von seiner Stimme. Geniessen Sie es..!!!

 

ARCADIA (1998)

 

 

Die griechische Arcadia ist ein Traumland von der Renaissance bis zur Romantik, von Poeten geschaffen. Dort obwalte die Glückseligkeit und der Friede. Und wahrscheinlich war es der  Wohnort von "el buen salvaje". Das ist  ein Land, sehr ähnlich dem  Paradies und sowieso der Utopie. Die Utopie ist eine der Stützen, die die Akratie erleuchten.

 

Das war der Name, den Pedro im Jahr 1984 aussuchte, um eine kleine Festung der Poesie, der Musik, der Literatur und dem Kompromiss in seiner Stadt Granada zu benennen. Es war eine kleine Liederbühne für viele aber ein Altarraum   für nur einige. Der granadiner "Soto de Rojas" begründete im XVII Jahrhundert  ein Axiom anwendbar, auf Granada und ausdehnbar auf diese kleine Ecke, Begegnungsstätte  der Emotionen, geschlossenes Paradies für viele, offene Gärten für Wenige.

 

Zur Ehrerbietung an diese ehemalige Arcadia, die heute noch in so vielen Seelen haust. Seelen, die damals dort die unvergeßlichen Nächte erlebten und genossen, gebiert Pedro Soriano einige Zeit später seine CD Arcadia.   Dort schlendern authentische Personen aus Fleisch und Blut,  jeder mit seine Historie und seinen Anekdoten. Das Lied "Arcadia" zeigt eine flüchtige  Überchsicht über manches dieser Gemeindenmitglieder und derer privaten Evolution. In diese Linie insistieren die Lieder "Santiago", "Maximo", "Noches del bar León".  Universale ehrerbietende,  Freundchäftgesänge.

 

Pedro Soriano verlässt nicht die Linie seines Kompromisses, die ihn immer zu seinen Kompositionen  ermuntern. Entweder mit dem Sarkasmus von "Consejos desde el más allá", "Sólo sé que no sé nada", oder "Sin receta médica" oder die alltäglschen und poetischen Anfälle wie "Con su cal y su arena","Obra de amor" oder "Mensajes en las aceras", Frucht und Ausbeute der Kollaboration mit dem Dichter Alfonso Salazar. Kinderlieder wie "María", "Oliver", oder väterliche Liebe wie "Carmen" und "Canción para el azar" komplettieren das reiche Panorama dieser "Arcadia" CD.

 

ESBOZOS (1997)

 

 

 

PEDRO SORIANO (1980)

 

 

Die Sechziger – und Siebzigerjahre boten eine große Bühne für das Aufblühen von Liedern, die einige Zeit später als "canción de Autor" bezeichnet wurden. Jedes Lied hat schon einen Autor. Deshalb ist diese Bezeichnung eine Redundanz. Trotzdem ist dieser Begriff der einzige, der übergreifend geblieben ist.

Nach der Hinterlassenschaft der französischen großen Chanssoniers, ( vielleicht wäre dieses Wort ein besserer Begriff gewesen ) erschienen überall in Spanien einige Stimmen mit Gitarren bewaffnet, um dem Publikum poetische Worte zu singen, die im abgelegten Regime Wunden produzierten.

Paco Ibañez öffnete die verbotene Poesie, die von der Franco-Diktatur geknebelt war, erweiterte sie mit seiner rauhen Stimme bis hin zum siglo de Oro español und noch viel mehr.

Aus Katalonien erschien Joan Manuel Serrat auf der Bildfläche. Er befreite gefesselte Stimmen aus der Diktatur wie Machado und Hernández, - Els Setze Jutges, und der unvergessliche Raimon.

In Asturien taucht auch ein junger Victor Manuel auf und Carlos Cano überarbeitete und aktualisierte die andalusische Tradition der Copla.

Aber drei Äste vom selben Baumstamm gaben Schatten in Spanien : die Amerikaner Bob Dylan, Leonard Cohen, die Belgisch-Franzosen Jacques Brel, Georges Brassens und die lateinamerikanische Beeinflussung durch den größten Payador Atahualpa Yupanqui.

Auf dieser Linie kann man diese erste CD von Pedro Soriano einrahmen : Brassens, Cortez,Yupanqui und zumal Brel dröhnen wie Echos in seinen Liedern. Dies sind Lieder, wo man die Prinzipien des Anarchismus gestalten kann. Prinzipien, die weiter neben dem Autor bei ihrem Gesamtwerk geblieben sind : von deutlichen Titeln wie "El Anarquista" bis zu sozialen Überlegungen wie "Reflexiones ", "Monologos",oder die Vorahnung "¿Que le parece a usted?", die man mit Benedetti und selbst Serrat auf der Suche nach unseren inneren Verantwortlichkeiten assoziieren kann.